Zum Inhalt springen
Humanoid-Portal

20. Juli 2026

EngineAI: Die Roboter aus Shenzhen, die mit menschlichem Gang die Branche aufmischen

EngineAI aus Shenzhen baut mit SE01, PM01, SA01 und T800 humanoide Roboter, die durch neuronalen Gang und den weltweit ersten Roboter-Vorwärtssalto bekannt wurden. Ein Porträt der Modelle.

Zwei humanoide Roboter von EngineAI in einem hellen Robotiklabor, einer laufend, einer in Bewegung

Bild: KI-Illustration (Higgsfield), erstellt für humanoid-portal.de · KI-generiert, keine reale Fotografie

Im Wettlauf um den besten humanoiden Roboter tauchen ständig neue Namen auf. Die wenigsten setzen sich fest. EngineAI aus Shenzhen gehört zu den Ausnahmen. Innerhalb von rund zwei Jahren hat sich das Unternehmen von einer unbekannten Neugründung zu einem festen Bezugspunkt in jeder Diskussion über bezahlbare Ganzkörper-Humanoide entwickelt. Verantwortlich dafür sind vor allem die Roboter selbst: ein verblüffend menschlicher Gang, der weltweit erste Vorwärtssalto einer humanoiden Maschine und ein Preis, der viele westliche Anbieter alt aussehen lässt. In diesem Beitrag schauen wir uns die Roboter von EngineAI genau an, von den technischen Daten über die Fähigkeiten bis zur Einordnung im Markt.

Ein Startup, das aus dem Stand Tempo machte

EngineAI, mit vollem Namen Shenzhen EngineAI Robotics Technology Co., Ltd., wurde erst im Oktober 2023 gegründet. Der Sitz liegt im Technologiebezirk Nanshan in Shenzhen, dem chinesischen Zentrum für Hardware und Robotik. Gründer und Chairman ist Zhao Tongyang, ein Seriengründer, der bereits seit Jahren in der Robotik unterwegs ist. Er startete zunächst mit vernetzten Geräten, investierte ab 2016 in zweibeinige Roboter und wandte sich danach vierbeinigen Systemen zu. Ein wichtiger Teil des Kernteams stammt aus der Roboter-Sparte von XPeng, wo Zhao zuvor an vierbeinigen Robotern geforscht hatte.

Diese Vorgeschichte erklärt, warum EngineAI so schnell technische Reife erreichte. Schon im Juli 2024 stellte das Unternehmen seinen ersten zweibeinigen Roboter vor, den SA01. Nur drei Monate später folgte mit dem SE01 der erste vollwertige, menschengroße Humanoide. Im Dezember 2024 kam der PM01 hinzu. Für ein Unternehmen, das zu diesem Zeitpunkt gerade ein Jahr alt war, ist dieses Tempo außergewöhnlich. Möglich wurde es, weil EngineAI die entscheidenden Bausteine selbst entwickelt: die Antriebe, die Gelenke, die Algorithmen und wichtige Module. Nach eigenen Angaben lieferte das Unternehmen in den ersten fünf Monaten fast 100 Roboter aus.

SE01: der Gang, der die Branche überraschte

Das Modell, mit dem EngineAI international bekannt wurde, ist der SE01. Er ist der erste vollwertige, menschengroße Humanoide des Unternehmens, misst rund 170 Zentimeter und wiegt etwa 55 Kilogramm. Mit 32 aktiv gesteuerten Freiheitsgraden erreicht er eine Gehgeschwindigkeit von bis zu 2 Metern pro Sekunde, also etwa 7,2 Kilometer pro Stunde. Neben dem Gehen kann er rennen, springen, in die Hocke gehen und mit seinen Händen greifen.

Das prägende Merkmal des SE01 ist die Art, wie er sich bewegt. Zweibeinige Roboter neigen dazu, mit kleinen, vorsichtigen Schritten zu laufen, weil das Gleichgewicht auf zwei Beinen technisch schwer zu beherrschen ist. Der SE01 hingegen geht mit langen, aufrechten und flüssigen Schritten, die an einen Menschen erinnern. Dahinter steckt eine durchgängige, neuronale Gangsteuerung. Statt die Bewegung aus vielen fest programmierten Einzelregeln zusammenzusetzen, optimiert ein neuronales Netz den Gang direkt. Das Ergebnis ist eine Bewegung, die deutlich natürlicher wirkt als bei vielen Konkurrenten.

Ein frühes Laufvideo des SE01 verbreitete sich Anfang 2025 rasant und wurde in Fachkreisen breit diskutiert. Der ungewöhnlich natürliche Gang beeindruckte selbst Ingenieure großer KI-Firmen. Der Roboter debütierte zudem prominent bei der Neujahrsgala des chinesischen Staatsfernsehens CCTV, was seine Sichtbarkeit weiter erhöhte. Innerhalb weniger Wochen war EngineAI ein Name, den man in der Branche kannte.

Technik unter der Hülle

Der SE01 ist mehr als ein hübscher Gang. EngineAI entwickelt die Antriebe selbst und setzt auf Harmonic-, Planeten- und Kugelgewinde-Getriebe. Am Knie liefern diese ein Spitzendrehmoment von bis zu 186 Newtonmetern. Doppelte Encoder, Kreuzrollenlager und eine lokale Zwangsluftkühlung an den am stärksten belasteten Gelenken sollen für Präzision und Ausdauer sorgen. Das Chassis besteht aus Aluminium in Luftfahrtqualität und ist laut Hersteller auf zehn Jahre Lebensdauer ausgelegt.

Für die Wahrnehmung nutzt der SE01 ein System, das EngineAI Engine Sense nennt. Es kombiniert einen LiDAR-Sensor, eine Tiefenkamera vom Typ Intel RealSense und ein Mikrofon-Array zu einer 360-Grad-Wahrnehmung der Umgebung. Damit erfasst der Roboter Räume dreidimensional und weicht Hindernissen aus. Die Energie liefert ein wechselbarer Akku mit 10.000 Milliamperestunden. Weil leere Akkus schnell getauscht werden können, eignet sich der Roboter besser für den Dauereinsatz.

Ein Preis, der auffällt

Der wohl wichtigste Punkt beim SE01 ist der Preis. Zum globalen Verkaufsstart am 24. Dezember 2024 bot EngineAI den Roboter in einer kommerziellen und einer Bildungsversion zu einem einheitlichen Einführungspreis von 88.000 Yuan an, das entspricht rund 12.000 US-Dollar. Dieser Preis liegt deutlich unter dem, was viele westliche Hersteller aufrufen, und auch unter dem Zielpreis von 20.000 bis 30.000 US-Dollar, den Tesla für seinen Optimus genannt hat. Damit positioniert sich der SE01 als einer der günstigsten menschengroßen Humanoiden überhaupt. Alle technischen Daten des Modells haben wir auf der Übersichtsseite zum EngineAI SE01 zusammengetragen.

PM01: der Roboter, der den ersten Vorwärtssalto schaffte

Kurz nach dem SE01 stellte EngineAI im Dezember 2024 den PM01 vor. Er ist mit 1,38 Metern deutlich kleiner und wiegt rund 40 Kilogramm. Mit 24 Freiheitsgraden erreicht auch er eine Bewegungsgeschwindigkeit von 2 Metern pro Sekunde. Ein Alleinstellungsmerkmal ist seine Hüfte, die sich um 320 Grad drehen kann und damit komplexe Bewegungen erlaubt. EngineAI beschreibt den PM01 als leichten, hochdynamischen und vollständig offenen universellen Roboter.

Berühmt wurde der PM01 durch eine einzige Bewegung. Am 23. Februar 2025 veröffentlichte EngineAI ein Video, in dem der Roboter einen vollständigen Vorwärtssalto ausführt. Nach einem kräftigen Armschwung springt die Maschine ab, dreht sich vorwärts über den Kopf und landet nahezu am gleichen Punkt, bevor sie mit einigen Schritten austariert. Es gilt als der weltweit erste von einem humanoiden Roboter gezeigte Frontflip. Ein Rückwärtssalto war zuvor bereits gelungen, doch der Vorwärtssalto stellt eine größere Herausforderung dar, weil der Roboter im Sprung die Sicht auf den Landepunkt verliert und die Rotation exakt kontrollieren muss.

Technisch ist der PM01 bewusst offen gehalten. Sein Rechenkern basiert auf einer X86-Architektur und dem leistungsstarken NVIDIA-Jetson-Orin-Modul. Der Roboter unterstützt gängige Entwicklungsumgebungen wie ROS, Isaac, MuJoCo und ONNX, was ihn für Forschung und Entwicklung besonders attraktiv macht. Selbst die Bedienoberfläche hat einen spielerischen Zug: EngineAI ließ sich beim Interface nach eigenen Angaben von Iron Man inspirieren. Beim Preis orientiert sich der PM01 am SE01 und lag zum Start bei rund 12.000 US-Dollar. Damit ist auch der akrobatische kleine Bruder erstaunlich erschwinglich.

SA01: der günstige Einstieg

Der erste Roboter von EngineAI war der SA01, vorgestellt im Juli 2024. Er ist als Einstiegs- und Forschungsgerät positioniert und mit einem Preis von rund 38.500 RMB, umgerechnet etwa 5.400 US-Dollar, das mit Abstand günstigste Modell des Herstellers. Gebaut ist der SA01 aus einer hochfesten Aluminiumlegierung, die ihm eine hohe Steifigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Stöße verleiht. Damit richtet er sich vor allem an Hochschulen, Labore und Entwickler, die eine robuste und bezahlbare Plattform suchen, um an zweibeiniger Fortbewegung und Steuerung zu arbeiten.

Der SA01 zeigt eine Strategie, die sich durch das gesamte Portfolio zieht. EngineAI will nicht nur ein einzelnes Vorzeigemodell bauen, sondern eine ganze Bandbreite abdecken. Wer klein einsteigen möchte, greift zum SA01. Wer einen vollwertigen menschengroßen Roboter braucht, nimmt den SE01. Und wer die dynamischen Fähigkeiten eines kompakten Akrobaten sucht, entscheidet sich für den PM01.

T800: das neue Flaggschiff

Zuletzt hat EngineAI mit dem T800 sein bislang größtes und leistungsfähigstes Modell vorgestellt. Der Name ist eine bewusste Anspielung auf die Popkultur, und der Roboter zielt klar auf den professionellen Einsatz. Der T800 ist ein Ganzkörper-Humanoide mit rund 173 Zentimetern Höhe und etwa 60 Kilogramm Gewicht. Mit 41 Freiheitsgraden bietet er deutlich mehr Beweglichkeit als die früheren Modelle und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von rund 6 Kilometern pro Stunde bei einer Akkulaufzeit von etwa zwei Stunden.

Der T800 wird in mehreren Ausbaustufen angeboten, von einer Basisversion über eine offene Ökosystem-Variante bis zu leistungsgesteigerten Profi- und Flaggschiffversionen. Preislich beginnt der T800 in der Basisausführung bei rund 180.000 RMB, während er für Unternehmenskunden je nach Ausstattung bei etwa 85.000 US-Dollar liegt. Damit rückt EngineAI mit dem T800 in ein höheres Segment vor und positioniert den Roboter als ausgereiftes Werkzeug für anspruchsvolle industrielle und kommerzielle Aufgaben.

Bemerkenswert war auch, wie EngineAI Zweifel an der Echtheit seiner Videos ausräumte. Nachdem online der Verdacht aufkam, manche Vorführungen könnten am Computer erzeugt sein, ließ sich der Firmenchef vom T800 vor Publikum treten, um zu zeigen, dass es sich um eine reale, kräftige Maschine handelt. Solche öffentlichen Auftritte gehören inzwischen zum Repertoire chinesischer Hersteller, die auf diese Weise Aufmerksamkeit erzeugen und zugleich ihre Technik unter Beweis stellen.

Warum die neuronale Gangsteuerung so wichtig ist

Ein roter Faden zieht sich durch alle Modelle von EngineAI: die neuronale Gangsteuerung. Um zu verstehen, warum sie so viel Aufmerksamkeit erhält, hilft ein Blick auf das Grundproblem. Ein zweibeiniger Roboter ist von Natur aus instabil. Anders als ein vierbeiniges Gerät oder ein Roboter auf Rädern muss ein Humanoide sein Gleichgewicht ständig aktiv halten. Klassische Ansätze lösen das über aufwendige, von Hand programmierte Regelwerke, die jede Situation vorwegnehmen müssen. Das führt oft zu einem vorsichtigen, kleinschrittigen Gang.

Der neuronale Ansatz kehrt die Logik um. Statt jede Bewegung vorzuschreiben, lernt ein neuronales Netz in der Simulation und im realen Betrieb, wie sich der Roboter am besten fortbewegt. Das Ergebnis ist ein Gang, der sich flexibler an den Untergrund und an Störungen anpasst und dabei natürlicher aussieht. Für den Betrachter wirkt das wie ein kleiner Sprung nach vorn, weil die Bewegung menschenähnlicher ist. Für die Technik bedeutet es, dass sich die Roboter leichter auf neue Umgebungen und Aufgaben übertragen lassen.

Genau hier liegt der strategische Kern von EngineAI. Das Unternehmen verkauft nicht nur Hardware, sondern eine Bewegungsplattform, auf der Kunden und Forscher eigene Anwendungen aufbauen können. Die offene Software-Unterstützung des PM01 und die günstigen Preise der Modelle passen zu diesem Ziel. EngineAI möchte eine möglichst breite Nutzerbasis erreichen, ähnlich wie es andere chinesische Hersteller mit offenen Plattformen versuchen.

Einordnung: EngineAI im Wettbewerb

EngineAI ist Teil einer breiteren Bewegung. China treibt die Entwicklung humanoider Roboter mit enormem Tempo voran und setzt dabei stark auf Serienfertigung und niedrige Preise. In diesem Umfeld hat sich EngineAI eine eigene Nische erarbeitet. Anders als der ebenfalls günstige, aber deutlich kleinere Unitree G1, der als Forschungsplattform positioniert ist, bietet der SE01 volle Menschengröße zu einem Preis, der bislang selten war. Im Vergleich zum betont menschenähnlichen XPeng Iron setzt EngineAI weniger auf das Aussehen als auf die Qualität der Bewegung.

Auch geschäftlich hat EngineAI zuletzt zugelegt. Im Jahr 2026 sammelte das Unternehmen in mehreren Finanzierungsrunden zusammen fast eine Milliarde RMB ein, umgerechnet rund 140 Millionen US-Dollar. Das Geld soll in die Massenproduktion, in neue Produktlinien und in die Weiterentwicklung der verkörperten Intelligenz fließen. Berichten zufolge baut EngineAI eine Fertigungslinie mit einer Jahreskapazität von mehreren tausend Einheiten auf und bereitet zusätzliche Produktionsflächen vor. Zudem soll das Unternehmen die Vorbereitungen für einen Börsengang in Hongkong begonnen haben.

Für den deutschsprachigen Markt ist EngineAI vor allem als Signal interessant. Die Modelle zeigen, wie schnell die Preise für vollwertige Humanoide fallen und wie stark der Wettbewerb aus China geworden ist. Noch werden die Roboter überwiegend an Forschung, Entwickler und Unternehmen verkauft, und ein flächendeckender Vertrieb in Europa steht aus. Doch die Richtung ist klar. Wer die Entwicklung humanoider Roboter verfolgt, kommt an EngineAI nicht mehr vorbei. Eine Gegenüberstellung der wichtigsten Modelle nach Daten und Preis findest du in unserem großen Vergleich, und einen Überblick über die Firmen dahinter bietet die Seite zu den Herstellern humanoider Roboter.

Was die Roboter heute schon können und was noch offen ist

Bei aller Begeisterung lohnt ein nüchterner Blick auf den tatsächlichen Stand. Die Roboter von EngineAI beherrschen das Gehen, Rennen, Springen und Greifen und bewegen sich dabei sicherer und natürlicher als viele Konkurrenten. Der Vorwärtssalto des PM01 und die Laufversuche der Modelle belegen, dass die Kombination aus eigener Antriebstechnik und neuronaler Steuerung dynamisch tragfähig ist. Auch die 360-Grad-Wahrnehmung des SE01 zeigt, dass die Roboter ihre Umgebung nicht nur abbilden, sondern für die Navigation nutzen können.

Gleichzeitig gilt für EngineAI, was für die gesamte Branche gilt. Viele der bisherigen Vorführungen finden unter kontrollierten Bedingungen statt, oft auf ebenem Boden und in vorbereiteten Umgebungen. Der Sprung zu echter, verlässlicher Arbeit in unstrukturierten Alltags- oder Fabrikumgebungen ist noch nicht vollständig vollzogen. Feinmotorische Aufgaben über längere Zeit, das eigenständige Bewältigen unerwarteter Situationen und ein stabiler Dauerbetrieb sind die eigentlichen Prüfsteine, an denen sich alle Hersteller messen lassen müssen. EngineAI hat mit seiner Bewegungsqualität eine starke Ausgangsposition, muss diesen Vorsprung nun aber in konkrete, wirtschaftlich sinnvolle Anwendungen übersetzen. Genau dafür sind die frische Finanzierung und der Aufbau der Serienfertigung gedacht.

Fazit

EngineAI hat in kurzer Zeit eindrucksvoll gezeigt, was ein junges, technisch fokussiertes Startup in der Robotik erreichen kann. Der SE01 setzte mit seinem neuronal optimierten, menschlichen Gang einen viel beachteten Maßstab. Der PM01 sicherte sich mit dem weltweit ersten Vorwärtssalto einen Platz in der Geschichte der Robotik. Der SA01 senkte die Einstiegshürde, und der T800 markiert den Aufstieg in die professionelle Oberklasse. Zusammen ergeben die Modelle ein Portfolio, das von der Forschung bis zur industriellen Anwendung reicht. Angesichts dieser Bandbreite und der Geschwindigkeit, mit der EngineAI vorangeht, ist das Unternehmen aus der Zukunft der humanoiden Roboter nicht mehr wegzudenken.

Häufige Fragen

Was ist EngineAI?+

EngineAI, mit vollem Namen Shenzhen EngineAI Robotics Technology Co., Ltd., ist ein chinesischer Hersteller humanoider Roboter aus Shenzhen. Das Unternehmen wurde im Oktober 2023 gegründet und baut zweibeinige Roboter vom günstigen Forschungsgerät bis zum menschengroßen Allzweck-Humanoiden.

Welche Roboter baut EngineAI?+

EngineAI hat mehrere Modelle im Programm: den Einsteiger SA01, den kompakten PM01, der als weltweit erster Humanoide einen Vorwärtssalto zeigte, den menschengroßen SE01 mit neuronalem Gang und den neueren Flaggschiffroboter T800. Damit deckt EngineAI eine breite Palette an Größen, Preisen und Einsatzzwecken ab.

Was kostet ein Roboter von EngineAI?+

Die Preise reichen vom Einsteiger SA01 für rund 38.500 RMB, etwa 5.400 US-Dollar, über den SE01 und den PM01 für je rund 12.000 US-Dollar Einführungspreis bis zum großen T800, der in Basisversionen ab etwa 180.000 RMB und für Unternehmenskunden bei rund 85.000 US-Dollar liegt.

Warum ist der Gang der EngineAI-Roboter besonders?+

EngineAI setzt auf eine durchgängige, neuronale Gangsteuerung. Statt in kleinen, schlurfenden Schritten laufen die Roboter mit langen, aufrechten und flüssigen Schritten, die einem Menschen ähneln. Diese Bewegung machte den SE01 über virale Videos international bekannt.

Was war der weltweit erste Roboter-Vorwärtssalto?+

Am 23. Februar 2025 veröffentlichte EngineAI ein Video, in dem sein kompakter Roboter PM01 einen vollständigen Vorwärtssalto ausführt. Es gilt als der weltweit erste von einem humanoiden Roboter gezeigte Frontflip und war ein wichtiger Beleg für die dynamischen Fähigkeiten des Unternehmens.